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METROPOLITANES
ERZBISTUM
SHKODER – PULT
Prot.n. 119/2007
Shkodra
12/10/2007
Sehr
geschätzte Freunde und Wohltäter,
"FÜR
DIE LIEBE ZUR WAHRHEIT“
Der
Herr bewähre euch in Frieden!
Als
Folge einige Stimmen die als Ursache manche Unstimmigkeiten und
Verleumdungen von Don Marjan Ukaj über mein Verhalten als
Bischoff haben, fühle ich mich verpflichtet Euch ein Paar
Unterlagen zu zeigen, so dass Sie selbst ein korrektes Urteil
über das Geschehen fallen können.
Ich
entschied mich diesen Schritt zu machen, nicht einfach um meine
Person zu verteidigen, sondern auch für das Wohl der Kirche und
des Erzbistums, die der Heilige Stuhl mir anvertraut hat. Die
Unterlagen die ich hier vorstelle sind schon im Erzbistum
Shkodra-Pult, dessen Bischoff ich bin, veröffentlicht worden. In
der Einstimmigkeit des Diözesanklerus – von mir in zwei
Ratversammlungen eingeladen um den Fall zu besprechen – hat
seine Unterstützung für meinen Entscheid erklärt. Manche
Priester, in verschiedene Zeitpunkte, sind zu Don Marjan
gegangen um ihn zu empfehlen ein verständnisvolleren Verhalten
zu zeigen, aber ohne Erfolg.
Die
Unterlagen sind umfangsvoll und für diverse Motive kann ich
die nicht alle vorstellen.
Auf jedem Fall
aber sind die für jeden Interessierten zugänglich. Ich bin der
Auffassung das die hier vorgestellte Beweise sind genug um einen
präzisen Gesamtblick der Situation zu bekommen und besser mein
Verhalten zu verstehen.
Am
14/12/2006 verlangte Don Marjan Ukaj im Erzbistum Shkodra-Pult
inkardiniert (d.h. offiziell aufgenommen) zu werden. Ich lehnte
seine Anforderung ab und schlug Ihm vor ein Abkommen zwischen
ihn und Sein Bischoff Mons. Dode Gjergji, Apostolisches
Administrator von Kosowa, um weiter im Erzbistum Shkodra –Pult
als „Fidei Donum“ Priester zu dienen. Don Marjan lehnte meinen
Vorschlag ab und stellte der Kleruskongregation in Rom ein
Dossier von Anklagen vor, wo er den Anspruch erhob über das was
er als „sein Recht“ zur Inkardination, empfindet.
Die
Antwort der Kongregation auf sein Dossier (hier beigefügt) war
negativ: „Ihre Anforderung wird als unrechtmäßig abgelehnt“. Im
gleichen Brief wird von Dom Marjan verlangt „ ein ergebenen
und respektvollem Verhalten gegenüber dem Erzbischoff zu
gewähren um, unter anderen, zu vermeiden, im Geist des Glaubens
und der kirchlichen Einheit, allfällige Aussagen oder
Verhaltensweisen die Skandale verursachen könnten.“
Don Marjan will
nicht nur mir zuhören, sondern droht weiter mit Skandale.
Außerdem scheint mir sein Verhalten von einem solchem Hassgefühl
geführt dass mich überrascht und verbittert!
Ich
wiederhole hierbei das was ich Msgr. Dode Gjergji am 27
September 2006 prot.n. 105/2007 schrieb: Ich bin sehr geduldig
gewesen und ich warte noch etwas Zeit bis ich Don Marjan den
Dekret schicke das Ihn als Pfarrer absetzt und Ihn die Übung des
priesterlichen Dienstes im Erzbistum Shkodra-Pult verbietet. Da
ich mich Sorgen um Seiner Priesterwürde mache, ich wünsche dass
er Pfarrei und Bistum in einer „würdevollen Weise für Ihn“.
Ich
möchte hier keine aus Seinen Anklagen und Verleumdungen
zitieren, für die Don Marjan vor Gottesgericht Verantwortung
tragen muss, falls er nicht Busse tut und di Wahrheit des
Geschehens wiederherstellt. Ich bin aber sehr besorgt, da in der
Realität wo wir leben, solche Tatsachen können sich gegen Ihm
negativ nachwirken.
Schließlich, zur Kenntnisnahme, teile ich Euch mit dass am
24/04/2007, durch den Brief von S.E.Tarcisio Kardinal Bertone,
der Heilige Stuhl hat mir die Mitgliedschaft des Päpstlichen
Rates „ Cor Unum“ für 5 weitere Jahren bestätigt.
Ich
wünsche Euch alles Gute im Herrn und segne Euch brüderlich in
Christus.
Ich
begrüsse Euch alle vom Herzen
† Angelo Massafra
Metropol. Erzbischoff von Shkodra-Pult
Titujt kryesore per ceshtjen e Dom Marjan Ukajt
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